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Eine weihnachtliche Ueberraschung am 19. Dezember 2021 

 

Als ich den Flyer des Weihnachtsweges in den Händen hielt, war ich sofort begeistert und lud die ganze Familie dazu ein. Es sollte der 19. Dezember sein, gegen Abend, damit wir noch ein Feuer machen konnten beim letzten Posten. Leider bekamen wir bis auf meine Schwiegereltern nur Absagen. Ein befreundetes Ehepaar und dessen Eltern sagten dann aber doch noch zu. So rechneten wir mit sechs erwachsenen Personen. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt erfuhr ich dann, dass die hochschwangere Tochter unserer Freunde (Geburtstermin 20. Dezember J) auch noch mitkommt mit ihrem Mann. Er heisst übrigens nicht Josef und sie auch nicht Maria J. Am Ausgangspunkt angekommen trafen wir dort auf eine ältere Dame, die sich als Schulkollegin der Mutter unserer Freundin herausstellte. Seit Jahren hatten sie keinen Kontakt mehr miteinander (Ein kleines Wunder!). Sie war allein unterwegs und wir luden sie ein mit uns auf den Weg nach Betlehem zu kommen, um sich dort bei der Krippe am Feuer zu wärmen.  Plötzlich waren wir, Jung und Alt, mit Freunden, mit Fremden und einer hochschwangeren Frau auf dem Weg nach Betlehem. Es fehlte eigentlich nur noch der Esel (wenn man mich ausschliesst). Auf der Reise erlebten wir die Weihnachtgeschichte auf eine grossartige und kreative Art und Weise (Wie die Weisen aus dem Morgenland).  Am Ende erwartet uns ein Feuer, Glühwein, Schlangenbrot und Würste. Dann bekamen wir noch Besuch vom Onkel meiner Frau und dessen Frau, die ganz in der Nähe wohnten.   
Das waren echte Weihnachten für uns und eine schöne und unerwartete Entwicklung. Wir standen am Ende bunt gemischt an der Krippe des Heilands, freuten uns, tauschten aus und hatten eine großartige und tiefe Gemeinschaft. Danke allen die diesen Weg ermöglichten und danke allen die mitgekommen sind. Ihr habt uns eine wunderschöne, weihnachtliche Überraschung beschert.

 

Sandy und Marcel Stählin 

 

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